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Einmal Kap der Guten Hoffnung und zurück

Ein „mitreißendes“ Reiseerlebnis durch Südafrika

Spannung pur – schon beim geplanten Abflug in Frankfurt. Ein Vogel hatte ein Trieb-werk-Problem verursacht und sorgte für eine ungeplante Übernachtung in Frankfurt. Erst am nächsten Tag ging es dann richtig los. Wir – eine illustre und bunt zusammengewürfelte Reisege-sell-schaft – sollten in den zwei Wochen eine interessante Zeit miteinander verbringen


Kap der Guten Hoffnung

Das Land und seine Geschichte
Johannesburg wartete auf uns mit einer Lodge im Grünen. Erholt begannen wir mit einer Zeitreise zu den Anfängen der Besiedlung Südafrikas durch die weiße Bevölkerung. Das Voortrekker-Monument, unweit von Pretoria, wurde 1949 zum Gedenken an den großen Treck und die Schlacht am Bloodriver errichtet. Auf der Fahrt über Land nach Ohrigstad durchfuh-ren wir die atemberaubende Landschaft zum „Platz der aufgehenden Sonne“ nach Mpumalanga. Von unserer Reiseleiterin Irmgard erfuhren wir viel über das Land und seine Geschichte.


 

Erholung fanden wir weitab von der Straße in unserer in einem Wildreservat gelegenen Lodge. Mit einem Glas Rotwein den Giraffen beim Abendessen zuschauend den Tag beschließen war Entspannung pur. Da konnten uns selbst die Mitbewohner unseres Bungalows, wie Geckos und Heuschrecken, oder der nächtliche Besuch von rund 20 Antilopen auf unserer Terrasse nichts mehr anhaben. Wenn es sich nicht gerade um einen Skorpion handelt, der sich zu unserem gemeinsamen Dinner im Freien gesellte, ist das auszuhalten.

Die erste Safari-Tour
Die Panorama-Route führte uns zu dem berühmten Blyde River Canyon und über das Goldgräberstädtchen Pilgrim’s Rest nach White River. Tags darauf begannen wir unsere erste Safari-Tour in den Krüger-Nationalpark, die wir am nächsten Tag mit dem Besuch des ältesten Wildreservates Südafrikas, dem Hluhluwe-Park (gespr. „Schuschluwe“), abschlossen. Von den „Big Five“ (die fünf größten Tiere Südafrikas – Büffel, Elefant, Leopard, Löwe und Nashorn) bekamen wir außer dem Leoparden alle vor unsere Linse. Ganz nah ans Auto kam eine kleine Elefantenherde, ein Nashorn ließ sich unweit von unserem Auto wenig stören und trollte sich gelangweilt davon.

 

Ein Nachzügler der Elefantenherde

Neugierige Blicke

Ein Büffel wollte an seinem Schlammloch nicht gestört werden, und eine ganze Löwenfamilie lag müde im Busch unter Bäumen und schenkte uns trotz Nähe keine Beachtung.  Warum Giraffen nicht zu den Big Five gehören, konnten wir nicht in Erfahrung bringen; dafür haben sie sich von uns umso öfter am Wegrand beobachten lassen.

Das Highlight ist und war die Reise zum Kap der Guten Hoffnung. Wir standen fasziniert am südlichsten Leuchtturm Afrikas und ließen das Kap mit seiner „wilden Küste“ einfach auf uns wirken. Unten am Strand sammelten wir noch Muscheln und Steine als Mitbringsel für Zuhause. Zum Abschluss wurde das wohl „wichtigste Foto“ direkt am Kap der Guten Hoffnung geschossen.